„Love and Gelato“

von Jenna Evans Welch; Band 1

„Ein Sommer in Italien – letzte Wünsche, erste Liebe und ganz viel Stracciatella!“

„Das Land von Gelato und Amore! Doch Lina ist nicht in Urlaubsstimmung. Sie ist nur in die Toskana gereist, um ihrer Mutter den letzten Wunsch zu erfüllen. Aber dann bekommt sie das alte Tagebuch ihrer Mom in die Hände, das von deren Zeit in Italien erzählt. Plötzlich erschließt sich Lina eine Welt aus romantischen Kunstwerken, magischen Bäckereien – und heimlichen Affären. Dabei stößt sie auf eine tragische Liebesgeschichte und ein Geheimnis, das nicht nur ihr Leben verändern wird…“

„Eine mitreißende Geschichte über Familie, Romantik und was es wirklich bedeutet, geliebt zu werden.“

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Nach Abschluss der 10. Klasse reist Lina in die Toskana, um bei Howard zu wohnen. Er ist ein alter Freund ihrer Mutter. Ihr Wunsch war es, dass Lina ihn kennenlernt. Doch Lina ist anfangs nicht sehr begeistert von dieser Idee. Wenn er ihr Vater ist, warum hat Linas Mutter ihr erst in ihren letzten Lebensmonaten von ihm erzählt und warum klangen die Geschichten mehr danach, dass die beiden nur gut befreundet sind? In der Toskana angekommen, lernt sie beim Joggen Ren kennen. Er zeigt ihr Florenz und gemeinsam erleben sie die Geschichte ihrer Mutter, welche in einen Tagebuch von dieser festgehalten wurde. Ein unvergesslicher Sommer mit Liebe, Eis und Familiengeschichte beginnt.

Ich habe mich total in diese Geschichte verliebt. Lina ist eigentlich noch gar nicht bereit, den Tod ihrer Mutter zu akzeptieren. Doch in Italien, mit den Tagebucheinträgen ihrer Mutter fällt es ihr zunehmend leichter. Immerhin besucht sie dieselben Orte, an denen ihre Mutter war. In Ren hat sie nach kurzer Zeit einen wahren Freund gefunden, der ihr immer wichtiger wird. Das hat mir sehr gut gefallen. Die beiden waren in ihrem Umgang miteinander sehr natürlich. Sie haben sich so verhalten, wie man es sich vorstellt, sodass es nicht kitschig wird. Für mich war das sehr angenehm, weil es eben nicht so eine Standartentwicklung, beziehungsweise nicht so klischeehaft war. Gut umgesetzt fand ich auch den Umgang mit dem Tod eines engen Familienmitglieds, da dem Leser mitgeteilt wurde, dass es okay ist, traurig zu sein, und man alle Zeit der Welt hat und selbst entscheiden kann, wie schnell man sich anderen Menschen öffnet und in den Alltag zurückkehrt. Der Schreibstil war trotz dieser großen Emotionalität locker und leicht und mit viel Witz in den richtigen Dossierungen an den richtigen Stellen. Es wurden sehr humorvolle Vergleiche benutzt, um bestimmte Situationen darzustellen, was wiederum gut zum Alter der Protagonistin gepasst hat. Italien als Schauplatz war perfekt. Ich habe beim Lesen richtig Fernweh bekommen. Ich wollte am liebsten direkt los und diese wunderschöne Landschaft mit eigenen Augen sehen. Insgesamt habe ich mich unglaublich wohlgefühlt beim Lesen und ich konnte gut entspannen. Ich gebe 4 von 5 Sterne, da mir einfach noch ein bisschen mehr Tiefgründigkeit gefehlt hat. Aber das ist nur minimal negativ. Ich finde das Buch verdient mehr Aufmerksamkeit.

„Love & Gelato“ von Jenna Evans Welch ist der erste Band der „Love & other Drugs“ Reihe. Das Buch erschien im Juni 2017 bei HarperCollin YA!, hat 381 Seiten, kostet 16,00 € [D] und du findest es unter der ISBN 978-3-95967-091-3. Du kannst das Buch auch als E-Book erhalten (siehe: Love & Gelato – E-Book | DRAGONFLY – so bunt wie das Leben — Verlagsgruppe HarperCollins Deutschland GmbH).

„Zimmer 19“

von Marc Raabe; Band 2

„Zimmer 19“ ist der zweite Band einer Trilogie. Ich empfehle dir, erst den ersten Band zu lesen, auch wenn ich finde, dass der zweite Band durchaus auch eigenständig gelesen werden kann, da das Hauptthema der Geschichte keine Verbindung zum ersten Band hat.

„Mord vor laufender Kamera“

„Auf der Eröffnungsveranstaltung der Berlinale wird zum Entsetzen aller ein Snuff-Film gezeigt. Das Opfer: Die Tochter des Bürgermeisters Otto Keller. Tom Babylon vom LKA und Psychologin Sita Johanns ermitteln unter Hochdruck. Doch eine Gruppe von Prominenten um Keller mauert. Was hat der Bürgermeister zu verbergen? Und wer ist die Zeugin, die aussieht wie Babylons Schwester? Die Ereignisse überschlagen sich, als ein weiterer Mord passiert. Plötzlich stellt Sita Johanns fest, es gibt eine Verbindung zwischen ihr und den Opfern: Ein furchtbares Ereignis in ihrer Jugend – und die Zahl Neunzehn.“

Die Polizei und die Teilnehmer der Berlinale sind geschockt. Eine so abscheuliche Tat, die Ermordung einer Person aufgenommen und der Öffentlichkeit gezeigt, kennt man in Berlin nicht. Als Tom Babylon und sein Team die Ermittlungen aufnehmen, ergeben sich große Hürden. Nicht nur Zeugen und Opfer spielen mit verdeckten Karten, sondern auch einige hohe Tiere der Exekutive haben ihre Geheimnisse. Fest steht, die Ermittlungsarbeit ist gar nicht so einfach. Tom Babylon beginnt neben den offiziellen Ermittlungen auch geheime und bringt sich und Sita nicht nur in eine Gefahr. Während sie die Spur eines kaltblütigen Mörders verfolgen, müssen sie sich immer fragen, wem sie vertrauen können.

Wow. Krass. Ich bin einfach nur sprachlos. Mir hat der erste Band „Schlüssel 17“ schon gut gefallen. Aber das Buch hat das noch einmal getoppt. Wo bleibt da noch Platz für eine Steigerung im nächsten Band? Ich bin gespannt. Ich bin vor allem fasziniert davon, wie geschickt Marc Raabe die Vergangenheit mit der Gegenwart verknüpft hat. Wie die Ursache des Falles in der Gegenwart in der Vergangenheit liegt. Wie sich Sitas Vergangenheit, die in diesem Band näher beleuchtet wird, mit der Vergangenheit von Tom aus dem ersten Band ergänzt. Auf welche Weise man den Charakter von Sita kennenlernt, obwohl man glaubt sie schon zu kennen. Wie unglaublich gut ihre Erlebnisse der Vergangenheit ausgearbeitet sind, dass sie die Sita darstellen, die man in Band eins kennengelernt hat, und die man in Band zwei auf ihrer persönlichen Entwicklung begleitet. Aber nicht nur die Ausarbeitung der Charaktere und deren Stimmigkeit hat mich fasziniert. Beindruckt bin ich auch von der Grundidee des Buches. Da kann ich leider, leider nicht viel zu sagen, da es sonst den größten Teil der Geschichte spoilern würde. Nur so viel: Die Wendungen und Verknüpfungen haben mich immer wieder überrascht. DDR-Zeit und Gegenwart werden verbunden und bilden so einen unglaublichen Handlungsspielraum, in dem so viele Ereignisse passieren. Wie auch schon in Band 1 wird die Bedeutung des Titel erklärt, aber ganz am Ende. Lies selbst! 😉 Die Geschichte nimmt erst nach und nach so richtig Spannung auf, aber ich fand es am Anfang trotzdem nicht langatmig oder nicht spannend. Mir ist es am Anfang einfach leichter gefallen, nach einem Kapitel zu unterbrechen und am nächsten Tag weiterzulesen. Dann kam eine lange spannende Stelle und danach eine kurze „Entspannung“, bis es wieder sehr spannend wurde. Gerade bei Krimis oder Thrillern muss ich aufpassen, dass ich das Buch nicht am Stück „wegsuchte“ und dadurch bis zwei Uhr nachts lese. Deshalb brauche ich solche „Entspannungs-Stellen“. Einfach um zu unterbrechen und dann wieder weiterzulesen. Der Schreibstil war angenehm und flüssig. Manchmal musste ich aufpassen, dass ich bei Kapitelanfängen weiß, aus wessen Sicht gerade erzählt wird.

„Zimmer 19“ ist der zweite Band für Tom Babylon von Marc Raabe. Das Buch erschien September 2019 im Ullstein Taschenbuchverlag, hat 519 Seiten, kostet 10,00 € [D] und du findest es unter der ISBN 978-3-548-28915-1. Diese Angaben beziehen sich auf das Taschenbuch (sowohl Zimmer 19 (Tom Babylon-Serie 2) – Taschenbuch | ULLSTEIN (ullstein-buchverlage.de) als auch Angaben auf Buch).

„Silber – das zweite Buch der Träume“

von Kerstin Gier; Band 2

Da dies Band 2 ist, der auf den ersten Band aufbaut, bitte ich dich, dass du zuerst Band 1 liest. Sonst könntest du Teile der Handlung nicht verstehen.

„Liv ist erschüttert: Secrecy kennt ihre intimsten Geheimnisse. Woher nur? Und was verbirgt Henry vor ihr? Welche düstere Gestalt treibt nachts in den endlosen Korridoren der Traumwelt ihr Unwesen? Und warum fängt ihre Schwester Mia plötzlich mit dem Schlafwandeln an?

Albträume, mysteriöse Begegnungen und wilde Verfolgungsjagden tragen nicht gerade zu einem erholsamen Schlaf bei, dabei muss Liv sich doch auch schon tagsüber mit der geballten Problematik einer frischgebackenen Patchwork-Familie samt intriganter Großmutter herumschlagen. Und der Tatsache, dass es einige Menschen gibt, die noch eine Rechnung mit ihr offen haben – sowohl tagsüber als auch nachts…“

Silber – Das zweite Buch der Träume – Kerstin Gier | S. Fischer Verlage

Liv ist über beide Ohren verliebt und total glücklich. Doch Henry scheint ihr nicht vollkommen zu vertrauen. Warum nur? Liv möchte ihm helfen und eckt dadurch nicht selten bei ihm an. Doch als Mia mit dem Schlafwandeln beginnt, halten sie zusammen. Denn derjenige, der scheinbar Mia dazu bringt, schlafzuwandeln, ist ihr Feind. Und sie müssen so schnell wie möglich herausfinden, wer das ist. Bevor etwas schlimmes passiert. Aber nicht nur in der Traumwelt hat sie Probleme. Denn das Leben in einer Patchworkfamilie ist gar nicht so einfach. Vor allem, wenn die neue Schwester sie nicht wirklich leiden kann. Mit Grayson, ihrem neuen Bruder, versteht Liv sich allerdings sehr gut. Schafft sie es alle Probleme unter einen Hut zu bringen?

Ich habe mich beim Lesen sehr wohlgefühlt. Das lag vor allem an dem angenehmen Schreibstil und an Kerstin Giers unverwechselbaren Humor. Liv hat einen großen Haufen an Problemen und versucht diese geschickt zu lösen, wobei sie sich doch ab und an ein wenig dämlich anstellt. Aber diese Szenen haben das Lesen auch angenehm gestaltet. Wer mag es denn nicht, beim Lesen ab und an über die Handlung der Protagonistin oder des Protagonisten schmunzeln zu können? Der Schreibstil war locker, leicht und einfach verständlich. Selbst wenn ich mal einen Tag nicht lesen konnte, bin ich schnell in wieder in die Geschichte gekommen. Liv war mir sympathisch auch wenn ich ein oder zwei Handlungen von ihr, beziehungsweise ihre Reaktion auf ein oder zwei Geschehnisse, etwas übertrieben fand. Gleichzeitig habe ich mir auch gedacht, dass es einfach an Schlafmangel liegen kann. Da reagiert man meist etwas dramatischer als im ausgeschlafenen Zustand. Kenne ich selbst. 🙂 Den actiongeladenen und spannenden Teil der Geschichte fand ich abwechslungsreich in Bezug auf den Rest der Geschichte und das hat dem Buch noch mal etwas besonderes gegeben. Gut gefallen haben mir wieder die Einschübe des Tittle-tattle-Blogs. Und auch einige Wendungen im Buch waren überraschend. Da das Wetter leider immer schlechter wird, war es gemütlich, das Buch in eine dicke Kuscheldecke eingekuschelt, zu lesen. Es hat gut von diesem schlechten Wetter ablenken können und ein Wohlgefühl erzeugt. Jeder der Charaktere war einfach sehr liebenswert – ausgenommen die „Bösewichte“ natürlich- und das Buch konnte mich verzaubern und mich wunderbar träumen lassen. Achtung für alle die meine Spoilerwarnung am Anfang nicht ernst genommen haben: die nächsten Sätze solltet ihr wirklich nicht lesen, wenn ihr das Grundkonzept nicht kennt! Bitte! Ich habe abends oft über das Konzept mit diesem Traumkorridor und den Traumtüren nachgedacht. Ich würde es einerseits extrem cool finden, wenn es das wirklich gibt, andererseits auch irgendwie gruselig. Ich würde nicht wollen, dass man einfach in meine Träume spazieren könnte… Aber da gibt es ja auch noch Möglichkeiten, das zu verhindern. Vielleicht hast du deine Traumtür gefunden, dann kannst du gerne schreiben, wie sie aussieht. Spoilerende. Da mich das Buch gut unterhalten hat, vergebe ich 4 von 5 Sterne.

„Silber – das zweite Buch der Träume“ ist der zweite Band der „Silber“-Reihe von Kerstin Gier. Das Buch erschien 2014 im Fischer Jugendbuch Verlag. Es hat 416 Seiten, du kannst es unter der ISBN 978-3-8414-2167-8 finden und es kostet 19,99 € [D]. Die Angaben beziehen sich auf die Hardcoverversion (entommen, 12.10.2021: Silber – Das zweite Buch der Träume – Kerstin Gier | S. Fischer Verlage).

„Opal. Schattenglanz“

von Jennifer L. Armentrout; Band 3 der „Obsidian“-Reihe

Das dies der dritte Band ist, bitte ich dich, dass du dir zuerst die Rezension des ersten (Obsidian – Schattendunkel) und des zweiten Bandes (Onyx – Schattenschimmer), beziehungsweise die Bücher, durchliest. Ich werde nämlich nicht darum herumkommen, zu spoilern.

„Auf den ersten Blick ist alles perfekt: Dawson lebt noch und niemand scheint nach ihm zu suchen. Katy wehrt sich nicht länger gegen ihre Gefühle für Daemon und alles könnte so schön sein – aber es ist nur die Ruhe vor dem Sturm. Plötzlich ist Blake zurück und mit ihm ein gewagter Plan. Zu Katys großem Erstaunen bittet er sie um Hilfe. Katy weiß nicht, was sie tun soll, denn Blake ist nicht zu trauen, das hat sie schon einmal schmerzlich zu spüren bekommen. Doch für ihr Freunde – und für Daemon – würde sie alles tun. Selbst ihr eigenes Leben aufs Spiel setzen.“

Katy ist hoffnungslos in Daemon verliebt und kann es jetzt auch zugeben. Ihr ist es egal, dass er ein Alien ist und sie beiden dadurch in große Gefahr geraten können. Daemons Bruder Dawson geht es trotz seiner Erlebnisse ganz gut. Seine einzige Sorge ist jedoch seine große Liebe Beth. Sie befindet sich immer noch in den Händen des Verteidigungsministeriums und des seltsamen inneren Zirkels Dädalus. Dawson und seine Geschwister und Katy erarbeiten einen gewagten Plan. Wird die Rettungsmission Erfolg haben?

Der Klappentext des Buches klingt echt spannend. Was für ein Plan? Was hat Blake vor? Was passiert jetzt überhaupt? Ich habe mich eigentlich sehr gefreut, das Buch zu lesen, aber ich wurde ziemlich enttäuscht. Statt einer spannenden, actiongeladenen Mission hat mich eine fast schon ausschließlich Young/New Adult Geschichte erwartet. Der Fokus lag fast gar nicht auf dem Fantasy Element, sondern mehr auf der Beziehung zwischen Daemon und Katy. Was hat mich da am meisten gestört? Eigentlich mag ich Romance-Geschichten ja auch ganz gerne, aber wenn ein Buch von anderen Personen mehr in das Fantasy Genre eingeordnet wird, dann darf ich doch auch erwarten, dass mich Fantasy erwartet und das nicht nur als so eine kleine Randstory, fast schon Backgroundstory. Dann ein weiterer Punkt: Das Buch hat etwas mehr als 400 Seiten und Katy erzählt geschätzte 350 Seiten oder mehr davon, wie sehr sie Daemon liebt, wie großartig er doch ist, wie unbeschreiblich schön es ist ihn zu berühren, abends neben ihm einzuschlafen und so weiter und so weiter. Dabei ist dieser Inhalt nicht verschieden gestaltet, also mit einer großen Varietät an Worten versehen. Nein, sie benutzt sehr häufig, viel zu häufig, dieselben Worte, manchmal sogar dieselben Sätze. Ich muss sagen irgendwie ging mir das nach den ersten 200 bis 250 Seiten auf die Nerven. Dieses ursprüngliche Ziel, wurde komplett zu einer Nebensache. Grob gesagt, ging es schon fast gar nicht mehr darum, zumindest meiner Meinung nach. Auf Goodreads (Goodreads | Treffen Sie Ihr nächstes Lieblingsbuch) und anderen Plattformen hat das Buch fast durchgängig gute bis sehr gut Bewertungen. Das ist voll in Ordnung, auf mich trifft das dann wohl eher nicht zu. Vielleicht waren meine Erwartungen auch einfach zu hoch, weil ich gedacht habe, es sei Fantasy, was es ja auch ist, nur nicht in diesem Ausmaß wie man es vielleicht gewohnt ist, wie ich es gewohnt bin. Es gab auch Kleinigkeiten, die ich gut fand. Das Buch war also nicht komplett schlecht. Zum Beispiel haben mir die Szenen gut gefallen, in denen es um Katys Liebe zu Büchern und dem Bloggen ging. An manchen Stellen hat sie Vergleiche mit ihrer Leidenschaft eingebunden. Beispielsweise das Problem, eine halbe Ewigkeit auf den Folgeband warten zu müssen. Wer kennt das nicht? Es ist einfach ein grausames Gefühl. Solche Szenen haben dazu beigetragen, dass ich ab und an schmunzeln musste. Aber es gab auch richtig emotionale Szenen, die vor allem von eher negativen Gefühlen dominiert wurden. Bei solchen Stellen in ich nicht drum herum gekommen ein, zwei kleine Tränchen wegzublinzeln. Obwohl mich dieser ewig lange Romance Teil letztlich so dermaßen genervt hat, bin ich dennoch ziemlich schnell durch die Seiten gekommen. Sehr widersprüchlich, ich weiß. Ich verstehe selbst nicht so genau, was da los war… Zusammengefasst: lange Liebesstory, die mich irgendwann voll genervt hat, Bezüge zu Katys Leidenschaft fürs Lesen und Bloggen und emotionale Stellen, die mir gut gefallen haben, und ein schnelles „durch-die-Seiten-fliegen“. Ich weiß jetzt, dass die Bücher sehr viel Fokus auf dem Beziehungs- und Liebesteil haben können, sodass ich die zwei weiteren Bände mit weniger Erwartungen an das Fantasy-Element lesen werde. Ich bin einfach jemand, der Reihen ungern abbricht, weil ich dann doch irgendwie wissen will, wie es ausgeht. Und es sind ja nur noch zwei Bände der „Original“-Reihe, also die Zusatzreihen mal weggelassen. Das lässt sich schon schaffen. Wow. Ich muss jetzt aber erstmal diese Geschichte verarbeiten.😉 Ich kann diesem Buch leider nur 1,5 oder 2 Sterne geben. Ich schwanke noch so ein bisschen. Mir fällt es schließlich nicht leicht, ein Buch schlecht zu bewerten. Bisher habe ich nur Bücher gelesen, die mir gut bis sehr gut gefallen haben. Das ist „Opal“ scheinbar mal in die andere Richtung ausgewichen, haha.

„Opal. Schattenglanz“ ist der dritte Band der „Obsidian-Reihe“ von Jennifer L. Armentrout. Das Buch erschien 2015 im Carlsen Verlag, es hat 464 Seiten, kostet 19,99 € [D] und du kannst es unter der ISBN 978-3-551-58333-8 finden.