Reading Challenge 2022

Diese Challenge besteht aus Aufgaben, die ich auf Booktube und Pinterest gesehen habe, sowie Aufgaben, die ich mir selbst überlegt habe.

  1. Mit Musik Thematik
  2. Am längsten auf meinen SuB
  3. Ein Buch, welches einen Award gewonnen hat.
  4. Eine Neuerscheinung 2022
  5. Ein Buch von meiner TBR Liste
  6. Ein Buch über mental Health/ Selbstoptimierung
  7. Spielt in einem Land, welches ich besuchen möchte
  8. ein Buch mit einem „One word title“
  9. Basierend auf einer wahren Geschichte
  10. Eine Nacherzählung
  11. Ein Buch, welches verfilmt wurde (Film oder Serie)
  12. Buchtitel ist auch ein Songtitel
  13. Ein Autor, der für mich neu ist
  14. Ein Buch, welches ich wegen dem Hype in den sozialen Netzwerken lesen möchte
  15. Eine Biografie
  16. Ein Buch mit einem einfarbigen Cover
  17. Ein Goodreads Choice Awards Winner 2021
  18. Ein Spiegel-Bestseller aus dem Jahr 2021
  19. Ein Genre, welches ich normalerweise nicht lese
  20. Ein Buch in einer anderen Sprache
  21. „If you liked …, read …“
  22. Eine Roadtrip Geschichte

Ende 2022 werde ich in einem Update auf diese Challenge zurückblicken und mitteilen, welche Aufgabe ich durch welches Buch erledigt habe.

Neues Jahr, neue Leseziele

Das (Lese-)Jahr 2021 liegt hinter mir und ich starte in das Lesejahr 2022. Im Dezember gab es hier keine Rezensionen, da mich der Lernstress gepackt hat. Ich habe für mich selbst festgelegt, dass ich die Rezis in dieser Zeit mal weglasse und danach wieder poste. Ab jetzt kommen wieder regelmäßig Blogbeiträge. ❤️

Hier erst einmal eine Analyse des Lesejahres 2021: Ich habe 45 Bücher gelesen. Diese 45 Bücher stellen eine Seitenanzahl von 18 687 Seiten dar. Das kürzeste Buch war „Das Rabenmädchen“ von Torill Thorstad Hauger mit 181 Seiten, das längste Buch war der E-book Schuber von „Pan“ von Sandra Regnier mit 980 Seiten. Die Durchschnittliche Buchlänge liegt bei 415 Seiten und meine durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,1 Sternen. Mein erster Jahresrückblick war „Percy Jackson (5) – Die letzte Göttin“ von Rick Riordan, der letzte Jahresrückblick war „Die 1% Methode – minimale Veränderung, maximale Wirkung“ von James Clear, welches ich am 31.12. noch beenden konnte. Ich war also bis zuletzt fleißig. Im August habe ich mit 9 Büchern die meisten im Jahr 2021 gelesen, im November habe ich nur ein Buch gelesen. Im Durchschnitt habe ich pro Monat 3,75 Bücher gelesen.

Diese ganzen Informationen kannst du auf meinem Goodreadsaccount unter Statistiken ansehen.

Nun zum kommenden Lesejahr. Ich habe mir zusätzlich zu einem Leseziel von 55 Büchern eine Reading Challenge gestellt. Die Aufgaben habe ich aus verschiedenen Booktube-Videos, Pinterest und meinen eigenen Überlegungen zusammengestellt. Wenn dir noch andere Challenges einfallen, die ich vielleicht noch dieses Jahr oder in den nächsten Jahren ausprobieren soll, dann kannst du mir dies gerne mitteilen.

Meine Leseliebe…

Es ist bereits ein Jahr her, seit ich diesen Blog begonnen habe. Seitdem ist viel passiert. Eine lästige Pandemie hat sich Anfang 2020 auch in Deutschland ausgebreitet. Ich als Schülerin habe meine ersten Erfahrungen mit „Homeschooling“ gesammelt und während meiner Freizeit, die deutlich mehr Zeit einnahm als vor Corona, viele Dinge über mich lernen können. Aber um diese Dinge soll es gar nicht gehen. Die sind nämlich privat 😉

Mir geht es in diesem etwas anderen Beitrag, anlässlich des einjährigen Blog Geburtstages, dennoch um Bücher. Diesen Beitrag möchte ich meiner Leidenschaft für das Lesen widmen.

Ich habe vor der Grundschule begonnen, mir lesen selbst beizubringen. Damals hatte ich so ein Kinderbuch mit seeeehr großer Schrift und kleinen Bildchen wie zum Beispiel einem Frosch neben dem dann auch das Wort „Frosch“ geschrieben stand, soweit ich mich erinnern kann 🙈. Jedenfalls erzählte dieses Buch verschiedene Geschichten und man hat nebenbei mithilfe von Bildchen das Lesen gelernt.

In der Grundschule fand ich es dann immer schrecklich langweilig, wenn wir lesen geübt haben. Vor allem weil man die Buchstabenkombination „St“ und „Sp“ als „einzelne“ Buchstaben ausgesprochen hat. Viele haben dann statt zum Beispiel „Spinne“ so zu lesen, wie sie es auch sprechen würden, die Buchstaben „S“ und „P“ einzeln gelesen. Das hat mich immer ziemlich genervt. Mit der Zeit wurde dieses Problem jedoch immer geringer und es begann die „Antolin Zeit“. Zuerst begann es mit Kärtchen, auf denen die Eltern unterschreiben mussten, dass man eine gewisse Zeitspanne dem jeweiligen Elternteil etwas vorgelesen hat. Diese wurden gesammelt und man hat dafür bei Antolin Punkte bekommen. Später haben wir dann Quizze zu den gelesenen Büchern ausgefüllt und damit ein Bild erweitert. Ich wurde oft für die vielen Quizze und mein schönes Bild gelobt. Das war aber nicht der Grund, warum ich gelesen habe. Mir haben einfach die Geschichten gefallen. Meine Genre früher: Abenteuergeschichten, Detektivgeschichten, Freundschafts- und Pferdegeschichten.

Dann kam das Gymnasium. Bei der Führung durch das Schulgebäude wurde uns auch die Schulbücherei gezeigt. Eine Zweigstelle der Bücherei der Stadt. Ein Ausweis war schnell gemacht. Dort begann ich meine Genre zu ergänzen, zu erweitern oder ganz zu erneuern und auch mal etwas dickere Bücher zu lesen. Unteranderem fanden verschiedenste Jugendbücher, so zum Beispiel die „Tintenwelttrilogie“ von Cornelia Funke, den Weg in meine Hände. Ende der siebten Klasse habe ich zu Hause in den Ferien meine ersten Erwachsenen Krimis gelesen. Heimlich versteht sich. Ich hatte den ganzen Tag Zeit die Bücher durchzulesen und sie dann heimlich wieder ins Regal zu stellen, als wären sie nie weg gewesen. In der neunten Klasse nahm meine „Inhalation von Büchern“ dann deutlich ab. Ich glaube ich habe nur so 5 Bücher in 1,5 Jahren gelesen. Ich weiß bis jetzt nicht, wie das passieren konnte. So viel anders war die Schule nicht. Ja eine höhere Klasse, mehr Fächer, aber sonst nichts.

Dann kam die zehnte Klasse und Corona. Im Mai oder so habe ich dann BookTube entdeckt. Für die, die nichts damit anfangen können: Im Fall BookTube stellen die Content Creator ihre Bücher vor. Es gibt verschiedene Arten von Videos: Neuerscheinungen, Neuzugänge, Lesemonate, Lesechallenges, Bücherregaltouren, Tags und so weiter. Alles rund ums Buch. Nach ein paar verschiedenen Videos spürte ich plötzlich folgenden Gedanken: „Es wäre voll cool, mal wieder ein Buch in die Hand zu nehmen und zu lesen. Wie lange habe ich das schon nicht mehr (freiwillig) gemacht?“ Freiwillig deshalb, weil ich von der Schule aus Lektüren lesen musste. Die Videos und die Begeisterung an Büchern hat sich irgendwie auf mich übertragen. Und so habe ich dann schlussendlich mein Bücherregal – das mittlerweile ziemlich viel Zuwachs erhalten hat – angeschaut und mir ein Buch rausgegriffen, dass ich lesen wollte. Ich weiß nicht genau, ob es eines von meinem SuB (SuB= Stapel ungelesener Bücher) war oder eines, das ich schonmal gelesen hatte. Müsste ich nachschauen. Ich ergänze es, wenn ich es gefunden habe. Ergänzung: Das mag jetzt etwas seltsam klingen, aber es war tatsächlich ein Buch, das ich von der Schule aus lesen musste. Hauptsächlich das Lesen, aber auch das Verstehen der Geschichte und das Bearbeiten der gestellten Aufgaben, haben mich daran erinnert, dass ich das gerne tue. Ich musste im Deutschunterricht „Die Leiden des jungen Werther“ von Johann Wolfgang Goethe lesen. Und ich war gar nicht mal schlecht in dieser Unterrichtseinheit. Kurz danach hab ich mir gedacht, jetzt liest du aber mal ein Buch einfach so, aus Spaß am Lesen. Das war dann „Die Träume des Jonathan Jabbok“ von Ralf Isau (Die Rezension dazu gibt hier auf dem Blog).

Jedenfalls habe ich angefangen zu lesen. Gleichzeitig keimte in meinem Kopf auch die Idee, selbst meine Bücher auf irgendeine Art zu besprechen. Rezensionen schreiben fand ich cool, weil beim Sprechen selbst, habe ich immer das Gefühl, ich sage nur dasselbe. Beim Schreiben fällt es mir oft viel viel leichter auch andere Worte zu finden, für das, was ich erklären will. Außerdem war für mich schreiben eine Option, da ich dabei ein wenig mehr anonym bleibe, als wenn ich Videos drehen würde. Sich zeigen und die Stimme verraten und so… Aber das heißt nicht das ich nicht selbstbewusst dafür wäre. Ich habe einfach nicht das Bedürfnis gehabt es mit Videos zu machen. Da ich finde, dass bei einer Buchbesprechung das Buch im Vordergrund steht und nicht die Person, die es vorstellt. Die Idee, Rezensionen zu schreiben, habe ich dann irgendwann mal beim Abendessen erwähnt und bald darauf hatte ich diesen Blog. Womit ich echt nicht gerechnet hätte. Die Idee war noch gar nicht so ausgereift, da konnte ich es einfach schon machen… Danke, Papa noch einmal dafür. Das hat mich echt überrascht!

Kurz und knapp: Ein paar Wochen nach dem ich den Blog hatte und ich alles für mich Wichtige wusste habe ich dann die Entscheidung getroffen, ihn in die Welt des Internets, für alle zugänglich, zu setzen. Am 12.08.2020 erblickte Ka Ga´s Buch Blog das Licht der Welt. Und ich bin immer noch unheimlich stolz und glücklich.

Seit dem der Blog online ist, habe ich unglaublich viele neue Geschichten entdeckt und alte noch mal entdeckt. Der Anblick meines Bücherregals erfreut mich jeden Tag aufs Neue. Ich freue mich immer, neue Geschichten kennenzulernen, sie in meinem Regal stehen zu sehen und meine Gedanken dazu zu teilen. Viele Cover sind ja auch unglaublich schön. Mittlerweile habe ich sogar schon fast eine Art Leseroutine entwickelt, mit der ich ein Buch pro Woche schaffe, wenn nicht gerade der pure Stress angesagt ist.

Ich freue mich immer auf Anregungen und Vorschläge, welche Bücher ich mal lesen sollte, was ich besser machen soll und alles, was dir Leserin oder Leser meines Blogs und der vielen Bücher, die es gibt, noch so rund um das Thema Bücher einfällt. Immer her mit den Ideen 😉

Ich wünsche Dir viele lesereiche Stunden, in denen du wundervolle Welten entdecken kannst.

Deine Katharina

Hier der Link zu Antolin: https://antolin.westermann.de

BookTube: Einfach das Stichwort „booktube“ bei YouTube eingeben, dann werden verschiedene Videos angezeigt. Dann könnt ihr selbst ein wenig suchen. Jeder hat da einen eigenen Geschmack, d.h. ihr müsst einfach ein bisschen suchen, was euch gefällt.