„Flavia de Luce – Mord im Gurkenbeet“

von Alan Bradley; Band 1

„Die junge Flavia de Luce staunt nicht schlecht, als sie im ersten Morgenlicht eine Leiche im Garten entdeckt – ausgerechnet im Gurkenbeet! Jeder hält ihren Vater für den Mörder, denn Colonel de Luce hat sich noch tags zuvor mit dem Verblichenen gestritten. Nur ein einziger Mensch glaubt an die Unschuld des Colonels – seine naseweise Tochter Flavia. Schließlich ist der Ermordete vergiftet worden, und ganz im Gegensatz zu Flavia, die eine begnadete Giftmischerin ist, hat ihr Vater nie Interesse an der Chemie des Todes gezeigt. Also fragt Flavia in vermeintlich kindlicher Unschuld sämtlichen Zeugen Löcher in den Bauch. Hartnäckig folgt sie jeder noch so abwegigen Spur – bis sie einsehen muss, dass ihr Vater tatsächlich ein dunkles Geheimnis hütet. Und so befürchtet Flavia, dass sie vielleicht eine zu gute Detektivin ist…

„Mord im Gurkenbeet ist ein entzückender Krimi für alle Altersgruppen, gewürzt mit jeder Menge britischem Humor“

Hamburger Morgenpost

Flavia de Luce, 11 Jahre alt lebt mit ihren älteren Schwester Ophelia (Feely) und Daphne (Daffy), ihrem Vater und dem der Familie treuen Diener Dogger auf Buckshaw. Eines Morgens entdeckt sie die Leiche eines unbekannten Mannes im Gurkenbeet des Gartens. Der Mann haucht ihr „Vale“ zu und ist schließlich tot. Flavia ist fasziniert und beginnt direkt mit den Ermittlungen. Dabei begibt sie sich doch selbst in große Gefahr.

Dieses Buch war großartig. Flavia als unsere Protagonistin hat mich echt fasziniert. In ihrem jungen Alter hat sie ein größeres Wissen über Chemie, als man es selbst zu diesem Zeitpunkt vermutlich hat. Auch wenn dies im ersten Moment erst einmal seltsam ist, wächst sie einem dennoch ans Herz. Der Mord und die daraus folgenden Ermittlungen stehen zwar im Mittelpunkt, werden jedoch auf eine humorvolle Art und Weise von Flavias alltäglichen Erlebnissen und Anekdoten zu ihren Familienmitgliedern eingebettet. „Mord im Gurkenbeet“ ist ein Kriminalroman, der sich jedoch sehr von den „gewöhnlichen“ Krimis unterscheidet. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der sich in Krimis bisher noch nicht sehr wohlgefühlt hat oder nach einem weniger blutigen Krimi sucht. Wie anfangs schon gesagt, hat mir das Buch sehr gut gefallen, weswegen es 5 von 5 Sternen von mir bekommt.

„Mord im Gurkenbeet“ ist der erste Band der Flavia de Luce Reihe von Alan Bradley und wurde erstmals (auf Englisch) 2009 bei der orion publishing group veröffentlicht. Inzwischen zählt die Reihe zehn Bände und einen kurzen Zusatz Roman. Mein Buch ist im Oktober 2010 im blanvalet Verlag erschienen. Es kostet 10,99 € und hat 379 Seiten (Taschenbuch). Du findest das Buch unter der ISBN 978-3-442-37624-7.

„Was Jungs mit 15 wollen und warum ich das weiß“

von Heike Abidi

„Denk nicht mal dran!

Ein Kugelblitz fährt durch Justines Körper – und stellt ihr ganzes Leben auf den Kopf. Auf einmal kann sie die Gedanken der Jungs hören, und das ist nicht unbedingt ein Vergnügen. Schlimm genug, dass sie ihr geliebtes Internat verlassen musste, weil ihre Mutter das Schulgeld in ihre neu eröffnete Liebesschule investiert. Plötzlich klingt ihr auch noch das Gedankenchaos ihrer Mitschüler im Ohr. Halten die anderen sie wirklich für eine Streberin? Warum wollen sie sich mit ihr verabreden? Am liebsten hätte sie einfach nur ihre Ruhe! Wäre da nicht der schüchterne Lenny, dessen Gedanken sich in ihrer Nähe förmlich überschlagen. Vielleicht hat das Gedankenhören ja doch seine Vorteile?“

„Witzig, originell, charmant – das neue Buch von „Tatsächlich 13″-Autorin Heike Abidi“

Justine wechselt von einem Internat auf eine öffentliche Schule. Sie knüpft neue Freundschaften und lernt auch einen Jungen kennen, den sie sehr mag. Doch plötzlich kann sie durch einen Zufall die Gedanken ihrer Mitschüler hören. Das hat sowohl Vor- als auch Nachteile. Ihr Leben wird kurzerhand ziemlich durcheinandergebracht.

Mir hat das Buch gut gefallen. Es ist kurz, einfach geschrieben und hat eine einfache Handlung. Sehr gut für Zwischendurch, wenn man gerade nichts zum Lesen hat oder etwas Einfaches und Kurzes sucht. Heike Abidi hatte eine, wie ich finde, kreative Idee, das umzusetzen, was sich fast jedes Mädchen bestimmt schon einmal gewünscht hat: Jungs zu verstehen. Die Protagonistin ist dem Leser direkt sympathisch, da man sich sehr gut in sie hineinversetzen kann. Sie steht stellvertretend für jedes Mädchen. Heike Abidi hat das Gedanken- und Gefühlschaos der meisten Teenager charmant und witzig auf den Punkt gebracht. Ich gebe dem Buch 4 von 5 Sternen.

„Was Jungs mit 15 wollen und warum ich das weiß“, von Heike Abidi geschrieben, ist 2018 im Oetinger Verlag erschienen. Du kannst das Buch unter der ISBN 978-3841505774 finden.

„Percy Jackson – Diebe im Olymp“

von Rick Riordan; Band 1

„Ein Halbblut zu sein ist gefährlich. Beängstigend. Meistens bedeutet es einen schmerzhaften, scheußlichen Tod.

Percy passieren zwar ständig seltsame Dinge, doch nie hätte er gedacht, dass die fiesen Monster der griechischen Mythologie hinter ihm her sein könnten. Erst als er Zuflucht im Camp Half-Blood findet erfährt Percy den Grund dafür: Er ist der Sohn des Meeresgottes Poseidon und wie die anderen im Camp ein Halbblut! Doch damit nicht genug, denn die Götter sind drauf und dran einen neuen Krieg vom Zaun zu brechen. Ob Percy und seine neuen Freunde das verhindern können?“

„Riordan ist der Rockstar der Kinderbuchszene!“

Publishers Weekly

Perseus „Percy“ dachte immer er sei ein normaler Junge. Er ist zwar Legastheniker, hat ADHD (ADHS) und ist innerhalb von 6 Jahren von 6 Schulen geflogen, aber sonst ist er wie die anderen 12-jährigen Kinder. Auf einem Schulausflug der Yancy Academy, welche in New York liegt, in ein Museum über die griechische und römische Antike verwandelt sich Percys Mathelehrerin plötzlich in ein komisches Wesen und greift ihn an. Nur mit Mühe kann er sich durch die Hilfe seines Lateinlehrers und seines Freundes Grover retten. Doch nach dem Vorfall, tuen alle so, als hätte es die Lehrerin nie gegeben. Percy versteht die Welt nicht mehr, bis er in den Sommerferien durch mehrere Zufälle in Camp Half-Blood landet. Nach und nach erfährt er was eigentlich los ist und wieso die ganze Zeit Monster hinter ihm her sind. Plötzlich liegt es an Percy, ob die Welt so wie sie ist bestehen bleibt oder es einen riesigen Krieg mit ungeahnten Mächten gibt.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, da ich es faszinierend finde, wie gekonnt der Autor die Gegenwart mit der griechischen Mythologie verbindet. Als Leser kann man die Gefühle von Percy sehr gut nachempfinden und verstehen, da man genauso wie er in diese Geschichte um griechische Götter und Monster hineingeworfen wird. In dem Buch geht es um Mut, Freundschaft und Vertrauen. Es ist für alle Fans der griechischen Mythologie gut geeignet und liest sich sehr einfach und locker. Da ich Bücher, in denen es um die griechische Mythologie liebe und finde, dass die Idee in diesem Buch sehr gut umgesetzt wurde, gebe ich dem Buch 5 von 5 Sternen.

„Diebe im Olymp“ ist der erste Band der fünfteiligen „Percy Jackson“ – Reihe von Rick Riordan. Er erschien als deutsche Ausgabe erstmals 2006 im Carlsen Verlag. Du findest das Buch unter der ISBN 978-3-551-31058-3. Es kostet 8,99 € und hat 448 Seiten (Taschenbuch).

„Mein Freund Tutenchamun Band 2: Grabräuber“

aus „Junger Pharao: drei Romane um Echnaton und Tutenchamun“

von Alfred Bekker; Band 2

„Die Abenteuer des zehnjährigen Herkos am Hof des jungen Pharao Tutenchamun“

Herkos und Tutenchamun sind Freunde, wenn auch zwei ungleiche Freunde. Tutenchamun ist Pharao der Ägypter und Herkos, Prinz eines kretischen Königs, eine Geisel im Palast. Herkos reist mit Tutenchamun in die Totenstadt, um an der Beisetzungszeremonie des kürzlich verstorbenen Wesirs der Stadt teilzunehmen. Beim Spazieren gehen in der Stadt bemerkt Herkos einen Stand, an dem Gegenstände verkauft werden, die denen aus der Grabkammer gleichen. Waren hier Grabräuber am Werk? Herkos und Tutenchamun begeben sich auf der Suche nach der Lösung in große Gefahr.

Mir hat das Buch von der Idee her gut gefallen. Das Buch spielt, wie „Im Schatten des Sonnengottes“ und „Mein Freund Tutenchamun Band 1: Falsche Mumien“ in Ägypten zu der Zeit um Echnaton und Tutenchamun. „Grabräuber“ ist das dritte Buch aus dem Sammelband. Auch in diesem Buch bekommt man Informationen zu der ägyptischen Glaubenswelt und den Bräuchen. Wenn man diesen Band im Anschluss an die beiden vorhergehenden Bücher liest, erhält man dieselben Informationen nun schon zum dritten Mal. Das kann nervig sein, weshalb ich empfehle, die Bücher mit großem Abstand zu den anderen zu lesen. Ansonsten hat mir die Geschichte von ihrer Idee her gut gefallen, auch wenn ich sie für ziemlich kurz und zusammenfassend empfunden habe. Beim Lesen hat es sich für mich angefühlt, als würde ich eine knappe Zusammenfassung eines eigentlich ausgeschmückten Kriminalromans mit historischen Hintergründen lesen. Ich gebe diesem Buch 3 von 5 Sternen, da es sich gut für zwischendurch eignet, man es aber nicht unbedingt in direktem Zusammenhang mit den anderen beiden Büchern lesen sollte.

„Mein Freund Tutenchamun Band 2: Grabräuber“ ist zusammen mit „Im Schatten des Sonnengottes“ und „Mein Freund Tutenchamun Band 1: Falsche Mumien“ in „Junger Pharao: drei Romane um Echnaton und Tutenchamun“ von Alfred Bekker 2017 als Self Publisher (CassiopeiaPress) erschienen. Du kannst das Buch unter der ISBN 978-1520361079 finden.

„Mein Freund Tutenchamun Band 1: Falsche Mumien“

aus „Junger Pharao: Drei Romane um Echnaton und Tutenchamun“

von Alfred Bekker; Band 1

Die Abenteuer des zehnjährigen Herkos am Hof des jungen Pharao Tutenchamun.

Staub wirbelte hoch. Pferde wieherten laut auf, und Herkos sah den Streitwagen auf sich zu rasen. Die Pferde schienen vollkommen außer Kontrolle geraten zu sein. Der zehnjährige Junge stand da und für einen kurzen Moment war er wie erstarrt. Ein Schrei schrillte ihm entgegen. In der dichten Staubwolke, die den dahin rasenden Streitwagen umgab, war so gut wie nichts vom Wagenlenker zu sehen, außer einem Schatten. Der Wagen hob sich dunkel gegen die im Osten aufgehende Sonne ab und raste Richtung Westen. Der Westen – das war für die Bewohner Ägyptens ein anderes Wort für Totenreich. Denn im Westen ging die Sonne unter. Sie starb ebenso wie der Mensch, verschwand am Abend hinter dem Horizont und weilte dann in der Nacht im Totenreich, ehe sie am Morgen im Osten wieder aufging. Die Westlichen nannte man deshalb auch die Toten – und obwohl der zehnjährige Herkos kein Ägypter war und auch nicht an die Götter dieses Landes glaubte, wurde ihm nun, beim Anblick des Streitwagens doch ganz anders. Mit der aufgehenden Morgensonne im Rücken sah es nämlich fast so aus, als würde Osiris, der Herr des Totenreichs selbst, auf ihn zufahren. Herkos war schon lange genug in Ägypten, um all die Geschichten über Osiris gehört zu haben. Aber bisher hatte er immer an den Göttern seiner eigenen, fernen Heimat festgehalten und in den Legenden der Ägypter nur spannende Erzählungen gesehen. Osiris war ermordet worden und später wieder auferstanden – und nur durch diesen Mord war das Totenreich überhaupt entstanden, dessen Herr er seitdem war. Konnte es vielleicht sein, dass der Totengott gekommen war, ihn zu holen?

Herkos ist der Sohn des kretischen Königs und ist als Geisel am Hofe des Pharaos. Dort wird er in ägyptischer Art unterrichtet. Als er eines Morgens am Nil spazieren geht, wird er beinahe vom jungen Pharao Tutenchamun mit einem ägyptischen Streitwagen überfahren. Die beiden werden schnell Freunde, trotz ihrer unterschiedlichen Herkunft. Schnell ist klar, dass der Streitwagen manipuliert wurde. Als es dann auch noch andere seltsame Vorkommnisse am Hofe des Pharaos gibt, beschließen die neuen Freunde der Sache auf den Grund zu gehen. Herkos begibt sich außerhalb des Palastes auf die Suche nach dem Täter.

Mir hat das Buch gefallen, da man erneut in die Welt der alten Ägypter eintauchen konnte und neben einem spannenden Kriminalfall auch etwas über die Zeit des Tutenchamun lernen konnte, obwohl über diese Zeit nur wenig bekannt ist. Auch wenn sich einige Informationen wiederholen, liest sich die Geschichte recht schnell und einfach und ist gut für zwischendurch. Schade fand ich, dass gehäuft Grammatik und Rechtschreibfehler auftraten. Dennoch gebe ich diesem Buch 3 von 5 Sternen.

„Mein Freund Tutenchamun Band 1: Falsche Mumien“ ist der zweite Roman aus Alfred Bekkers Buch „Junger Pharao: Drei Romane um Echnaton und Tutenchamun“ und ist 2017 als Self Publisher (CassiopeiaPress) erschienen. Du findest das Buch unter der ISBN 978-1520361079.

„Im Schatten des Sonnengottes“

Aus „Junger Pharao: drei Romane um Echnaton und Tutenchamun“

von Alfred Bekker; erstes Buch des Sammelbandes

„Der junge Echnaton ist von auffälliger Hässlichkeit und wird deshalb am Hof seines Vaters, dem Pharo Amenophis, von der Priesterschaft geächtet. Als sein Vertrauter und Lehrer Ptah-Koram ermordet wird, setzt er alles daran, gemeinsam mit Nofretete den Verantwortlichen zu finden. Aber er kann nichts gegen die Täter und Auftraggeber tun. Doch als Echnatons Bruder stirbt, wird er, der vor den Augen der Götter bisher verborgen werden musste, plötzlich Pharao…

Echnaton ist der jüngste Sohn des Pharaos von Ägypten. Doch anders als all seinen anderen Geschwistern ist es ihm nicht erlaubt, an Festlichkeiten zu Ehren des höchsten Gottes Amun teilzunehmen. Die Priester des Amun haben es verboten, da er aufgrund seines Aussehens angeblich von einem Fluch getroffen ist. Selbst sein Vater, der höchste aller Ägypter, kann sich gegen die Amun Priester nicht durchsetzen. Echnaton findet dies ungerecht. Als er dann auch noch seinen Lehrer und Vertrauter ermordet im Tempel des Amun findet und niemand sich um die Aufklärung zu kümmern scheint, nimmt er die Ermittlungen selbst in die Hand. Nur Nofretete und einer der Windhunde im Tempel stehen ihm bei.

Mir hat das Buch gut gefallen, da die Welt der Ägypter, die Religion und die Herrschaftsgrundzüge einfach dargestellt wurden und sehr schön in eine Geschichte verpackt wurden. So wurden beispielsweise die Anfänge Echnatons Herrschaftszeit angesprochen und eine – wie ich denke – plausible Lösung gefunden, obwohl nur wenig über diese Zeit bekannt ist. Das Buch ist für jeden Leser gut geeignet, der Bücher, in denen historische Fakten in eine Geschichte verpackt werden, mag. Das Buch ist einfach geschrieben und schnell gelesen. Die Freundschaft zwischen Echnaton und dem Windhund, sowie Echnaton und Nofretete hat mir sehr gut gefallen. „Im Schatten des Sonnengottes“ ist eine schöne Geschichte, die sich gut für zwischendurch eignet. Meiner Meinung nach hat Alfred Bekker es geschafft, die 18. Dynastie der ägyptischen Herrscher in eine einfache, für jeden verständliche Geschichte zu verpacken, mithilfe jeder etwas über die Herrscher, Gottheiten und Bräuche lernen kann. Ich gebe dem Buch 4 von 5 Sternen.

Anmerkung: Ich habe das Buch als E-Book gelesen. In meiner Version traten häufig Rechtschreibfehler auf. Daher war es an manchen Stellen etwas schwieriger zu lesen.

„Im Schatten des Sonnengottes“ gibt es auch als Taschenbuch. Das Taschenbuch hat 365 Seiten und ist 2017 als Self Publisher (CassiopeiaPress) erschienen. Du kannst es unter der ISBN 978-1520361079 finden.

„Gallagher Girls – Spione küsst man nicht“

von Ally Carter; Band 1

„Die Gallagher Akademie für hochbegabte junge Mädchen ist alles andere als eine gewöhnliche Mädchenschule, denn hier werden die Top-Agentinnen von morgen ausgebildet! Doch was passiert, wenn sich ein Gallagher Girl in einen ganz normalen Jungen verliebt? Cameron „Cammie“ Morgan beherrscht zwar 14 Sprachen, kann sich wie ein Chamäleon tarnen und CIA-Codes knacken, aber die Gallagher Akademie hat sie nicht auf das erste Herzklopfen vorbereitet. Als sie Josh trifft, wird ihr Leben komplett auf den Kopf gestellt …“

Cameron kann alles. Menschen verhören, Gifte brauen und auf verschiedenen Sprachen reden, doch wie Jungs ticken weiß sie nicht. Als sie eines Tages bei einem praktischen Außeneinsatz einen Jungen kennen lernt, merkt sie, dass ihr Wissen bei dem Thema „Jungs“ endet. Mithilfe ihrer Freundinnen Bex und Liz macht sie sich an die Arbeit, das Mysterium „Jungs“ zu entschlüsseln und erlebt dabei so Einiges außerhalb ihrer gewohnten Umgebung innerhalb der Akademie.

Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Man begleitet Cammie in ihrem Alltag und auf den Spuren Josh und Jungs im Allgemeinen zu verstehen. Ab und zu merkt man auch, dass man das Ein oder andere selbst schon mal gemacht hat oder bei einer Freundin mitbekommen hat. Jeder Mensch ist unterschiedlich und doch gibt es viele Dinge, in denen wir uns von anderen nicht groß unterscheiden. Es geht um Freundschaft und die erste Liebe. Das Buch ist sehr humorvoll und einfach zu lesen, sodass man schnell durchkommt. Es ist gut für zwischendurch, wenn man auf der Suche nach einfacher Lektüre ist. Das Buch ist eher für Mädchen, aber ich denke, dass auch Jungs Gefallen daran haben könnten, es zu lesen. Ich gebe dem Buch 4,5 von 5 Sternen.

„Spione küsst man nicht“ ist der erste Band der Gallagher Girls Serie. Das Buch erschien 2013 im Planet Girl Verlag (Thienemann Verlag Gmbh). Ich habe das Buch als E-Book gelesen. Du kannst es unter der ISBN 978-3-522-65232-2.