„Die Helden des Olymp – das Blut des Olymp“

von Rick Riordan; Band 5

Bevor du dir diese Rezension durchliest, solltest du die anderen Bücher gelesen haben. Meiner Meinung nach verrät der der Klappentext schon ein wenig zu viel über die Handlung, wenn man noch nicht in der „Helden des Olymp“-Welt ist.

„Die Erdgöttin Gaia ist stark wie nie – ihre Armee aus Riesen ist auferstanden und sie selbst steht kurz davor! Sie braucht nur noch das Blut zweier Halbgötter, um vollends zu erwachen und die Herrschaft über die Welt an sich zu reisen. Und dieses Blut wollen ihr Percy und seine Freunde auf keinen Fall geben! Doch wie sollen sie gegen die Monsterarmee bestehen? Und wie können sie gleichzeitig den drohenden Krieg zwischen römischen und griechischen Halbgöttern daheim im Camp Half-Blood verhindern? Jetzt geht es um alles…

„Helden des Olymp – das Blut des Olymp“ schließt direkt an „Helden des Olymp – das Haus des Hades“ an. Da weitere Informationen von mir bezüglich des Inhaltes in Form einer knappen Inhaltsangabe zu viel verraten könnten, schreibe ich hier nur meine Meinung zu dem Buch auf.

Ich liebe dieses Buch. Es hat kleine Längen, die mich aber im gesamten Lesefluss nicht gestört haben. Die Kämpfe und Abenteuer, denen sich unsere sieben Halbgötter stellen mussten, waren aufregend, teilweise gruselig und immer spannend. Es gab auch lustige und traurige Stellen, die zu einer angenehmen Leseatmosphäre beigetragen haben. Richtig schön waren Kapitel, in denen wir etwas aus der Sicht zweier anderer Halbgötter erfahren haben, die nicht zu denen, der großen Weissagung gehören. Diejenigen, die sich auskennen, wissen wahrscheinlich, welche beiden Halbgötter das sind. Es war interessant allen Halbgöttern aus ihrer Sicht auf ihren Reisen zu folgen und man hat auch einige interessante Erkenntnisse gewonnen. Ich will nicht viel über das Ende sagen. Aber ich habe mich einerseits voll gefreut, andererseits war ich ein wenig enttäuscht. Aber lies selbst. Dann verstehst du meine Gefühle gegenüber dem Ende besser. Unter der Voraussetzung, dass du alle Charaktere magst, und niemanden „hasst“. Aber das bleibt alles dir überlassen. Jedenfalls ist es ein großartiger finaler Band, dem ich zurecht 5 von 5 Sternen gebe.

„Helden des Olymp – das Blut des Olymp“ ist der fünfte Band der „Helden des Olymp“-Reihe von Rick Riordan. Die Reihe ist nach diesem Band abgeschlossen. Du kannst das Buch unter der ISBN  978-3551556059 finden. Es erschien 2015 im Carlsen Verlag und hat 513 Seiten.

Anmerkung: Ich habe das Buch als E-Book.

„Die Helden des Olymp – das Haus des Hades“

von Rick Riordan; Band 4

Wenn du nicht willst, dass dir Inhalte aus vorherigen Bänden verraten werden, dann lies bitte zuerst die Bände 1 bis 3.

„Percy und Annabeth haben es mit ihren Freunden durch Luft und Wasser bis nach Rom geschafft. Doch nun steht alles auf dem Spiel: Die Erdgöttin Gaia und ihre Armee aus Riesen können sie nur aufhalten, wenn sie die Tore des Todes von beiden Seiten gleichzeitig verschließen. Gut, dass Percy und Annabeth ohnehin durch einen Felsschlund in die Unterwelt gestürzt sind, da können sie gleich auf die Suche nach ihnen gehen. Und ihre Freunde müssen die oberirdische Seite der Tore finden. Werden sie es rechtzeitig schaffen und den Untergang des Olymps verhindern?

„Helden des Olymp – das Haus des Hades“ schließt direkt an „Helden des Olymp – das Zeichen der Athene“ an. Deshalb nur der Klappentext.

Dieses Buch war atemberaubend. Auch im vierten Band wurde abwechselnd aus der Sicht der sieben Halbgötter erzählt. Obwohl die sieben getrennt waren, haben sie allerlei Aufgaben und Abenteuer überstanden. Auch die Entwicklung der Charaktere hat mir sehr gut gefallen. Man erkennt, dass jeder einzelne der sieben Protagonisten von Band zu Band „mächtiger“ wird, indem er/sie lernt, besser mit seinen/ihren Fähigkeiten umzugehen. Auch die Zusammenarbeit und die Freundschaft zwischen den Protagonisten hat mir sehr gut gefallen. In Band 3 haben sich gegenseitig teilweise noch nicht gekannt, aber die Freundschaft und Verbindung der Mitglieder der Argo II wird von Abenteuer zu Abenteuer immer stärker und tiefer. Es gab sowohl lustige und herzerwärmende als auch traurige und ernste Zeilen. Die Mischung ist wunderbar gelungen. Ich gebe dem Buch 5 von 5 Sterne.

„Helden des Olymp – das Haus des Hades“ ist der vierte Band der „Helden des Olymp“ Reihe von Rick Riordan. Es erschien 2014 im Carlsen Verlag, hat 621 Seiten (Hardcover) und kostet 18,99 €. Du kannst es unter der ISBN 978-3-551-55604-2 finden.

„Helden des Olymp – der verschwundene Halbgott“

von Rick Riordan; Band 1

“ Annabeth sucht einen aus unserem Camp, der seit Tagen verschwunden ist“, sagte Butch. „Sie ist fast wahnsinnig vor Sorge. Sie hatte gehofft, dass er hier ist.“

„Wer denn?“ fragte Jason.

„Ihr Freund. Ein Typ namens Percy Jackson.“

„Jason erinnert sich an nichts mehr – nicht einmal seinen Namen. Leo und Piper scheinen zwar seine Freunde zu sein, aber auch das kann er nicht mit Sicherheit sagen. Allem Anschein nach gehören die drei tatsächlich zu den legendären sieben Halbgöttern, die den Olymp vor dem Untergang bewahren sollen. auf dem Rücken eines mechanischen Drachen stürzen sie sich also ins Abenteuer. Und dann gilt es auch noch, einen seit längerem verschwundenen Halbgott zu finden, einen gewissen Percy Jackson…“

Nach einem seltsamen Zwischenfall auf einem Schulausflug landen Jason, Piper und Leo in Camp Half-Blood. Für Jason ist das alles sehr seltsam. Er hat das Gefühl, dass er gar nicht hier sein dürfte und auch Chiron, der Unterrichtskoordinator des Camps hat einen Verdacht. Jason nennt die Gottheiten bei ihren römischen Namen, was bei den Camp Bewohnern Misstrauen auslöst. In Camp Half-Blood werden die Gottheiten bei ihren griechischen Namen genannt. Als das Camp Orakel eine Weissagung verkündet machen sich Jason und seine Freunde Piper und Leo auf die Reise, wobei Jason sich nicht sicher ist, ob sie seine Freunde sind. Sie sind 3 der sieben Halbgötter aus der großen Weissagung und sie müssen eine Göttin befreien und haben keine Ahnung, wo diese sich aufhält. Jason hofft, dass dies eine Möglichkeit ist, auch sein Gedächtnis wieder zu bekommen.

„Der verschwundene Halbgott“ spielt zeitlich nach der Percy Jackson Reihe. In der „Helden des Olymp“ Reihe geht es um neue Charaktere, wobei man auch auf alte aus der Percy Jackson Reihe trifft. Die neuen Charaktere Jason, Piper und Leo stehen jedoch im Vordergrund. Jeder der drei hat eine „tragische“ Geschichte und trägt sein eigenes Päckchen mit sich herum. Die Handlung spielt wieder in der USA und enthält einige Hinweise oder Handlungsbruchstücke auf die Percy Jackson Reihe. Es empfiehlt sich daher, diese zuerst zu lesen. Ich habe etwas gebraucht, um mit den Charakteren warm zu werden, wobei es mir bei Leo mit seinem Humor etwas leichter gefallen ist. Humorvolle Menschen sind irgendwie sympathischer, oder nicht? Jedenfalls hat diese Phase nicht lange gedauert und ich konnte die Geschichte sehr genießen. Mir hat jedoch die Kommunikation zwischen den Protagonisten ein wenig gefehlt. Durch die individuelle Vergangenheit und den eigenen Problemen, haben die Hauptpersonen nicht so viel miteinander geredet und sich dennoch gut ergänzt, was mir ein wenig rätselhaft ist. Denn die drei kennen sich nicht so lange, dass man sich „ohne Worte“ verstehen kann. Allem in allem war „Helden des Olymp – der verschwundene Halbgott“ ein toller Reihen Anfang, der auf jeden Fall lesenswert war. Ich gebe dem Buch 4 von 5 Sternen.

„Helden des Olymp – der verschwundene Halbgott“ ist der erste Band der „Helden des Olymp“-Reihe von „Percy Jackson“ Autor Rick Riordan. Meine Ausgabe mit der ISBN 978-3-551-31318-8 erschien 2014 im Carlsen Verlag, hat 587 Seiten (Taschenbuch) und kostet 10,99 €.

„Percy Jackson – die letzte Göttin“

von Rick Riordan; Band 5

„Percys Todfeind Kronos holt zum letzten Schlag aus und marschiert auf den Olymp zu, mitten ins Herz von New York – dabei sind doch die olympischen Götter alle ausgezogen, um gegen das wiedererstandene Monster Typhon zu kämpfen! Gemeinsam mit den Jägerinnen der Artemis und den zum Leben erweckten Denkmälern der Stadt versuchen die jungen Halbblute, den Sitz der Götter zu verteidigen. Aber zu allem Unglück haben sie auch noch einen Spion in den eigenen Reihen…

Den jungen Halbbluten aus dem Camp Half-Blood steht eine schwere Zeit bevor. Sie müssen all ihre Kräfte bündeln, um gegen Kronos anzutreten. Da ist es nicht gerade hilfreich, wenn man womöglich der Halbgott ist, der eine wichtige Entscheidung treffen muss, welche über Sieg oder Niederlage entscheidet. Genau das ist Percys Problem. Doch auch die geringe Anzahl an Halbbluten im Camp sind nicht vorteilhaft, um einen Krieg gegen einen mächtigen Feind zu gewinnen. Percy und seine Freunde kämpfen hart. Reicht dies, um die Welt der Sterblichen und der ihresgleichen zu retten?

Mir hat das Buch unbeschreiblich gut gefallen. Jede Seite war bis zum Ende spannend. Percy und seine Freunde und Verbündeten haben so viel durchmachen müssen. Ein Wunder, dass sie so vieles so gut weggesteckt haben. Wie Percy jetzt sagen würde: „So ist das, wenn man ein Halbblut ist. Man lebt immer gefährlich.“ Der Finale Band der Percy Jackson Reihe hat noch mal „einen draufgesetzt“. Ich muss zugeben, die ersten vier Bände waren schon richtig klasse, aber dieser Band war einfach großartig. Ich kann einfach nicht mehr dazusagen, denn ich bin einfach sprachlos… 😉 Ich gebe dem Buch 5 von 5 Sternen. (Schade, dass nicht noch mehr gehen – verdient wäre es.)

„Percy Jackson – die letzte Göttin“ von Rick Riordan ist der finale Band der fünfteiligen Percy Jackson Reihe. Er erschien erstmals 2011 im Carlsen Verlag. Du kannst das Buch unter der ISBN 978-3-551-55731-5 finden.

Ich habe den Band als Sonderausgabe, welche 459 Seiten hat und 10,00 € kostet.